HILFSMITTEL

Willkommen auf dem Webauftritt des Cevi Regionalverband Zürich Schaffhausen Glarus (RV Region ZH - SH - GL) - Website of the YMCA/YWCA in Zurich, Schaffhausen and Glarus. ( D i e s e r T e x t i s t n i c h t s i c h t b a r , s o r g t a b e r f ü r d i e k o r r e k t e B r e i t e d e s L a y o u t s . )


Kooperative Abenteuerspiele

Eine allgemeine Einleitung zur Idee kooperativer Abenteuerspiele findest du beim Thema Gruppengeist.

Der Nebel von Avalon

Quelle: VCP Württemberg

Allgemeines

OrtWiese mit grossem freistehendem Baum
Zeitaufwand50-60 Minuten
Gruppengrösseab 10 Personen
Material2 Karabiner, 20m Kletterseil, 2m Reepschnur (6mm), ein Kletterhelm, einen Klettergurt, eine Augenbinde, Schatz, Absperrband oder Schnur, um den See zu markieren.

Spielbeschrieb

Die Gruppe soll einen Schatz bergen, der auf der Insel Avalon liegt. Er befindet sich mitten in einem Zaubersee. Der See hat einen Durchmesser von 10 -15 Metern und wird mit Absperrband oder Schnur markiert. In der Mitte steht ein Eimer oder ein Korb mit dem Schatz. Direkt am Ufer des Sees steht der Baum des Lebens, der als Hilfsmittel benutzt werden darf. Dieser Baum ist sehr kräftig. Die senkrecht aufsteigenden Dämpfe des Sees lassen die Spieler erblinden, falls sie etwas davon in die Augen bekommen.

Wird der Nebelsee berührt oder schaut jemand direkt hinein, so erfolgt die Heilung des Verletzten durch Versammlung der gesamten Gruppe am Baum des Lebens.

Zur Lösung des Problems bekommt die Gruppe Helm, Augenbinde, Klettergurt, Seile und Karabiner.


Freier Fall

Spielidee aus „Power in die Gruppe“

Allgemeines

Zeitaufwand10 Minuten
ZielÄngste abbauen, Vertrauen gewinnen und lernen, sich auf ungewohnte Situationen einzulassen, sich Getragen fühlen von Mitmenschen und Gott

Spielbeschrieb

Immer zwei stellen sich einander gegenüber und fassen sich gut an beiden Händen. Die Zweierpaare (mindestens 4) bilden eine Reihe. Ein Gruppenmitglied stellt sich auf einen Stuhl (oder Absatz von 1 bis 1.5m Höhe) und lässt sich mit geschlossen Augen steif, rückwärts in die auffangenden Arme fallen.

Tipps

Fallen lassen dürfen sich nur jene, die sich freiwillig melden. Zwingt niemanden dazu. Bei ängstlichen Personen können die Hände den Rücken bereits vor dem Fall leicht stützen. Dazu müssen sich die Paare loslassen und mit flacher Hand Führung geben, indem sie ihre Arme möglichst hoch und in einem schrägen Winkel halten. Brillen ausziehen.

Achte darauf, dass die Leute wirklich gut aufgefangen werden. Ein Fehler wäre verheerend und würde gerade das Gegenteil vom dem bewirken, was das Spiel bezweckt: Misstrauen.

Als Vorübung können drei Personen in einer Reihe zusammen stehen. Die mittlere Person macht sich steif und lässt sich zu einer äusseren Person kippen, wird von dieser aufgegangen und zur gegenüberstehenden Person zurückgekippt.


Der Transportring

Spielidee aus „Kooperative Abenteuerspiele 2“

Allgemeines

Ortauf einer Wiese oder lichtem Wald
Zeitaufwand20-30 Minuten
Gruppengrösse8-18 Personen
Materialein Metallring von 4-5cm Umfang, verbunden mit 8-18 Schnüren von 1,50-2m Länge, Tennisbälle, 2 Eimer

Spielbeschrieb

Mittels einer vorbereiteten Apparatur aus einem Ring und daran befestigten Schnüren sollen Tennisbälle über eine 10 15m lange Strecke hinweg von einem Eimer in einen anderen transportiert werden. Zu beachten ist dabei:

  • Die Tennisbälle und der Ring dürfen einzig in dem ersten Eimer berührt werden, um einen Ball auf den Ring aufzulegen.
  • Die Schnüre dürfen nur am Ende und immer nur mit einer Hand festgehalten werden. Jeder TN kann nur eine Schnur halten.
  • Bälle, die unterwegs vom Ring fallen, sind verloren.
  • Die Gruppe hat 10 Minuten zur Verfügung. Zusätzlich kann sie sich bei Bedarf fünf Auszeiten von jeweils 2 Minuten nehmen.

Variante A

Mehrere Zieleimer stehen zur Auswahl. Aufgrund verschiedener Hindernisse sind sie unterschiedlich schwer zu erreichen. Bälle, die in diese Eimer transportiert werden, zählen entsprechend unterschiedlich viele Punkte. Für Bälle, die unterwegs verloren gehen, wird jeweils ein Punkt abgezogen.

Variante B

Eignet sich besonders gut für grössere Gruppen. Spieler, welche die Schnur halten, müssen eine Augenbinde aufsetzen und entsprechend dirigiert werden.



Hintergrund