HILFSMITTEL

Willkommen auf dem Webauftritt des Cevi Regionalverband Zürich Schaffhausen Glarus (RV Region ZH - SH - GL) - Website of the YMCA/YWCA in Zurich, Schaffhausen and Glarus. ( D i e s e r T e x t i s t n i c h t s i c h t b a r , s o r g t a b e r f ü r d i e k o r r e k t e B r e i t e d e s L a y o u t s . )


Hiiiilfeee

Viele Abteilungen haben sich in letzter Zeit auf Erlebnisprogramme und Fun am Samstag Nachmittag spezialisiert. Technische Elemente und Fachwissen wie 1.Hilfe oder Kartenkunde gehen immer mehr verloren. Um diesem Trend ein Ende zu setzten, spannte die Abteilung Greifensee mit dem Samariterverein zusammen. Die Samariter organisierten einen Weiterbildungsabend für die Leiter, als Gegenleistung organisierte der Cevi ein Jungschiprogramm. Taifun berichtet über seine Erfahrung:

Pipeline:Wie kam die Idee einer Zusammenarbeit mit dem Samariterverband zustande?
Taifun: Im Rahmen der Leiterweiterbildung kam die Idee auf, dass man sich in der 1. Hilfe weiterbilden wolle. Im Samariterverein sah man einen idealen Partner. Da meine Mutter selbst im Samariterverein ist, hatte wir das Glück von Vitamin B. Doch auch ohne diese Beziehung hätten wir dem Samariterverein angefragt.

Für wen war dieser Anlass?
Nur für die Leiter. Etwas Ähnliches (mit Figuranten) wurde schon mal an einem normalen Jungschinachmittag mit den Kleinen ausprobiert. Die Jungs waren mit dieser Darstellung überfordert. Der Stress in der Situation war für die Jungs sehr gross, so dass sie nur wenig profitieren konnten.

Wie ist der Abend beim Samariterverein abgelaufen?
Es gab eine Rotation mit verschiedenen Fallbeispielen. In Gruppe kamen wir jeweils an einen Fall heran. Zuerst liessen sie uns machen. Danach wurden wir korrigiert und beraten, wie wir es hätten machen müssen.

Wie gross stufst Du den Erfolg ein?
Bei den Leitern kam es sehr gut an. Viele sagten, dass es gut tat, die Erste Hilfe wieder einmal zu erleben und zu sehen, an welchem Punkt man selbst steht. Dank der Gruppe war man selten überfordert, man musste jedoch jeweils gut überlegen.

Was habt ihr als Gegenleistung geboten?
Wir haben einen verdreckten, verregneten Abend geboten.

Ein bisschen ernster?
Wir machten einen Postenlauf mit Materialpflege, Seile spannen, Blachenbahre, Feuer machen bei Regen. Eigentlich wäre noch ein Seilbähnchen geplant gewesen, bei dessen Aufbau sie mitgeholfen hätten. Das musste jedoch wegen dem Regen abgesagt werden.

Wie erlebten die Samariter die Waldaktion?
Sie waren beeindruckt, was man alles bei wüstem Wetter machen konnte und hatten Plausch daran. Alleine vom grossen Balchendach, das wegen dem schlechten Wetter aufgestellt werden musste, waren sie beeindruckt.

Hatte dieser Anlass auch in der Gemeinde eine positive Auswirkung, dass man besser wahrgenommen wird?
Werbetechnisch ist dies schwer zu sagen, da der Cevi bei den Anwesenden mehrheitlich ein Begriff ist. Inhaltlich bekamen sie bestimmt ein anders Bild. Voneinander profitieren zu können war ein gutes Erlebnis auf beiden Seiten. Leider blieb es bisher etwas einmaliges.

Cevi und 1.Hilfe?
Mir ist es wichtig, dass der Bereich 1.Hilfe auch wirklich im Cevi behandelt wird und zwar schon von klein auf. Schliesslich kann auch dem Leiter mal etwas passieren. Das kann mit einfachen Sachen beginnen, wie richtiges Pflästerli anbringen oder Wunde reinigen. Zudem schafft das die Möglichkeit, dass die Kinder die Angst zum Eingreifen verlieren. Das ist wichtig, denn sonst gibt es nur noch ein paar Gaffer mehr, die nur herumstehen und nichts machen.


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