HILFSMITTEL

Willkommen auf dem Webauftritt des Cevi Regionalverband Zürich Schaffhausen Glarus (RV Region ZH - SH - GL) - Website of the YMCA/YWCA in Zurich, Schaffhausen and Glarus. ( D i e s e r T e x t i s t n i c h t s i c h t b a r , s o r g t a b e r f ü r d i e k o r r e k t e B r e i t e d e s L a y o u t s . )


Spaghettiplausch im Wald

Allgemeines 

  • Zeitaufwand ca 2-3h

Material (für 4 Personen)

  • 400 g Spaghetti
  • Reibkäse

Napoletana

  • 1 El Öl oder Fett
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Petersilin, Majoran, Basilikum
  • 500 g Tomaten
  • 0,5 Kl Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 1-2 El Tomatenpüre

Carbonara

  • 100 g Schinkentranchen
  • 20 g Butter
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 2 dl Rahm
  • 3 Eier
  • 50 g geribener Parmesan
  • 0,5 Kl Salz
  • wenig Pfeffer

Pesto

  • viel frischen Basilikum
  • 3 Knoblauchzehen
  • 0,5 Kl Salz
  • wenig Pfeffer
  • 50 g geriebenen Parmesan
  • 2 El Pinienkerne
  • 1 dl Olivenöl

Anleitung


Einen kulinarischen Höhepunkt erlebte ich bei einer Weiterbildung mit einem Spaghettiplausch im Wald. Zuerst standen alle fragend im Kreis, als wir, 16 Personen an der Zahl, die Aufgabe erhielten, jeder eine eigene Sauce für das Nachtessen kreieren. Ist das nicht gar viel Auswahl und Aufwand fragte ich mich? Doch die Leitung schien von der Aufgabenstellung überzeugt. Sie präsentierte auf einer grossen Platte die vielen Zutaten. Jeder konnte die Lebensmittel mitnehmen, die er brauchte. Es lagen übliche Zutaten wie Tomatenpüree, Pilze, Rahm, Sauerrahm, Schnittlauch, Knoblauch, Öle, Käse, Basilikum und Karotten bereit. Doch richtig spannend wurde es mit den aussergewöhnlicheren Dingen wie Preiselbeerkonfitüre, Ingwer, Bouillon, Pistaziennüsse, Honig, Thon, Oliven, Eier und Peperoni. Bis alle ihre gewünschten Zutaten beisammen hatten, brauchte es seine Zeit. Die Kommunikation und das Gruppenverhalten konnte dabei studiert werden. Doch dann marschierte jeder motiviert zu seinem Feuer und kochte sein eigenes Süppchen. Schon bald war der ganz Wald durchzogen mit herrlichen Düften. Während der Saucen-Zubereitung kochte die Leitung die Hardware (Spaghetti). Zum abgemachten Zeitpunkt besammelte man sich rund ums Hauptfeuer. Jeder brachte seine Spezialsauce mit und stellte sie mit einem originellen Namen vor. So entstanden nicht nur neue Saucenkreationen sondern auch ideenreiche Bezeichnungen wie: Frühlingszauber, Knorrtopf, Atlantik oder Knacknuss. Dann endlich konnte das fest-liche Mahl genossen werden. Es war Ehren-sache, dass man nicht nur die eigene Sauce sondern auch die der anderen probierte. Ich muss hier wohl nicht erwähnen, dass nach einer solch grossen Auswahl - sie war bestimmt grösser als bei der Spaghettifactory - die Bäuche fast platzten.

Der Spaghettiplausch ist dank den verschiedenen Prozessen vielseitig einsetzbar. Einmal steht mehr die Gruppendynamik und das Gruppenerlebnis im Mittelpunkt, einmal das selbständige und kreative Kochen und für andere steht das vielfältige Essen im Vordergrund. En Guetä.


Hintergrund