Willkommen auf dem Webauftritt des Cevi Regionalverband Zürich Schaffhausen Glarus (RV Region ZH - SH - GL) - Website of the YMCA/YWCA in Zurich, Schaffhausen and Glarus. ( D i e s e r T e x t i s t n i c h t s i c h t b a r , s o r g t a b e r f ü r d i e k o r r e k t e B r e i t e d e s L a y o u t s . )
No risk, no fun! Auch wenn nicht gleich das Leben von dem Ergebnis des Tauschhandels abhängt, so bleibt doch die Spannung bis am Abend erhalten, was es wohl zu Essen gäbe. Beim Tauschhandel muss ein Produkt bei der Bevölkerung eingetauscht werden.
| Alter | 9-12 Jahre |
| Zeitaufwand | 1 ½ h |
| Materialien | z.B. 1kg Zucker pro Kleingruppe |
Weshalb auch immer, aus Spass oder Missgeschick, einem Überfall oder als Zeitvertreib, habt ihr keine Zutaten für das Nachtessen. Dafür habt ihr von einem eintauschbaren Lebensmittel zuviel dabei, z. B. von Zucker. Jede Kleingruppe, 2-3 Kinder, bekommen nun 1kg Zucker und den Auftrag, diesen gegen andere Lebensmittel einzutauschen, so dass daraus ein Nachtessen ev. mit Dessert gekocht werden kann. Schickt die Kinder los, am besten in verschiedene Richtungen oder Quartiere und macht eine Zeit ab, wann sie zurück sein müssen.
Viele Personen steuern dem Nachtessen etwas bei, ohne den Zucker zu wollen. Die Kinder können also noch weitere Versuche starten, bis der Zucker weg ist. Zum Teil lohnt es sich, dass noch 2 kg Zucker auf Reserve zurückgelegt werden. Mit dieser Reserve kann man dann noch ganz gezielt eintauschen gehen. Über die gesamte Foodmenge gesehen bringt man jedoch in kurzer Zeit zu viele Lebensmittel zusammen.
Über die Pfingsttage eignet sich der Tauschhandel am Freitag Abend oder am frühen Samstag Nachmittag. So können die Leute nach der Plünderung nochmals einkaufen gehen. Störungen am Sonntag oder Montag werden oft nicht geschätzt.
Vorsicht: Wählt das Quartier zum Eintauschen gut aus, wenn ihr die Kinder alleine losschickt. (Verkehr, den Treffpunkt wieder finden).
Tipp: Mit der Cevi-Kluft ist der Erfolg viel höher.
Unsere Vorfahren haben vor mehreren tausend Jahren das Geld erfunden, um den direkten Tauschhandel zu erleichtern und z.B. unsere Arbeitskraft besser in andere Güter tauschen zu können. Heute ist es so, dass sich die meisten von uns nicht mehr vorstellen können, Lebensmittel auf eine andere Art als mit Geld zu erstehen.
Das dies aber sehr wohl geht und auch so richtig viel Spass machen kann, möchte ich dir mit diesem Progitip zeigen!
Ziel des Spieles ist es, eigene Güter (z.B. 10 kg Mehl), die man als Startkapital erhält, im Einkaufszentrum, auf der Strasse oder an der Haustüre in andere Artikel (z.B. Schoggicrème) einzutauschen, und zwar so lange bis man die gewünschten Produkte zusammen hat.
Zuerst wird definiert, was man am Schluss zusammenbringen soll. Das kann z.B. sein:
Der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.
Man kann diese Aufgabe als Wettbewerb ausgestalten, indem man möglichst schnell eine Aufgabe erfüllen muss. Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Zvieri oder der Znacht so festlich wie möglich sein soll.
Ihr kommt sicher leichter zum Ziel, wenn ihr euch als Cevianer ausgebt. Erfahrungsgemäss machen die Leute gerne mit. Probiert das Spiel einfach mal aus; es ist auf jeden Fall eine spannende Erfahrung! Weil sich dieses Programm auch für eine anschliessende Diskussion über Geld und Wert eignet, kann es sehr gut in ein Weekend oder in ein Lager eingebaut werden.
Ich wünsche euch viel Spass beim ausprobieren!