Waldläuferzeichen
werden im Programm eingebaut und wie bei der Schnitzeljagd zur Verfolgung einer Gruppe eingesetzt. Verschiedene Waldläuferzeichen findest Du im JS-Büechli. Du kannst aber auch weitere Zeichen dazu erfinden. Mit den Waldläuferzeichen finden sich die Kinder mit Hilfsmitteln in der Umgebung zurecht. Sie können gut in kleine Wettläufe mit Gägli ins Programm eingebaut werden.
Pfeiftonlauf
Die Leiter geben unterschiedliche Pfeifen oder Flötentöne. Die Kinder müssen Ihren Leiter in einem begrenzten Waldstück finden. Einzige Orientierung ist der Ton. Erschwernis: Die Leiter bleiben nicht an einer Stelle stehen, sondern wechseln frei ihre Position.
Windrose
Windfahne basteln und damit zu Hause das Wetter beobachten. Die Buben erhalten eine neue Orientierungshilfe: Die Himmelsrichtung!
Himmelsrichtung
Das Bestimmen der Himmelsrichtung mit Hilfe von Moos, Uhr oder anderer Hilfsmittel auf einem Waldläuferweg einbauen, so dass verschiedene Orientierungsmethoden zusammenspielen.
Orientieren im GeländeRichtungsdiktat
Der Leiter diktiert eine Abfolge von Richtungsänderungen, welche die Kinder auf einem karierten Papier festhalten. Als Ergebnis können Figuren oder Zeichen entstehen. Anfänglich kann eine gebastelte oder gezeichnete Windrose als Hilfe dienen. (Norden muss nicht immer oben sein.) Variante: Immer zwei Buben oder Mädchen bilden ein Team, sitzen vis à vis 23 Meter voneinander und bestreiten mit anderen Teams in gleicher Anordnung zusammen ein Autorennen. Beide im Team kennen den Startpunkt, aber nur eines hat die Strecke eingezeichnet. Er gibt dem Fahrer mit Richtungsangaben wie zuerst beschrieben den Weg an. Ist der Fahrer wieder am Ausgangspunkt angekommen, wird die Zeit gestoppt und die gezeichnete Fahrt und die gezeichnete Strecke übereinander gehalten. Pro Übertritt wird ein Zeitzuschlag berechnet und eine Rangliste erstellt.
Kroki / Krokisignaturen
Zu Beginn wird mit den Jungschärlern nur die Anwendung des Krokis geübt. Der Karte vorgezogen ist das Kroki die erste Aufzeichnung eines Weges die Deine Jungs oder Mädchen kennenlernen.
Krokilauf
Mit einem Kroki werden die Bestandteile eines Desserts in einem begrenzten, aber vielfältigen Gebiet (=interessantes Kroki) versteckt.
Foto-OL mit Ortsplan
Der Leiter macht von vielen Objekten im Wohnort Detailfotos und gibt alle diese Objekte im Ortsplan an. Die Buben sollen nun jede Aufnahme dem richtigen Ort zuordnen.
Ausführlicher BeschriebEinführung in die Karte
Verschiedene Kartentypen und somit eine Vielfalt von Orientierungshilfen präsentieren. Daraus die 25'000er Karte nehmen und den Aufbau der Karte zeigen. Problem: Die Karte ist flach, das Gelände ist ganz anders. Einführung in die Höhenkurven.
Spielerisch KartenlesenReliefmodell basteln
An Samstagnachmittag ein Relief basteln. Dabei ist zu beachten, dass die Arbeit kein Megawerk wird. 1 - 1 1/2 Std. genügen. Motivierte Jungs können ein Relief zu Hause basteln und an einem kommenden Samstag mitbringen.
Distanzlauf
Mit dem Ziel das Gefühl für Richtungen und Distanzen zu schulen, werden von einem Standpunkt aus mit Fähnchen verschiedene Richtungen markiert. Dem Bub wird angegeben, in welcher Richtung und in welcher Distanz sich ein Gegenstand befindet, den er holen soll. Erschweren kann man den Parcours allenfalls durch schwierigere Geländeform.
Signaturen
Mit verschiedenen Hilfsmitteln können mit den Jungs die ersten Signaturen eingeübt werden.
Spielerisch KartenlesenGeführter Kartenmarsch
Der Leiter oder die Leiterin führt die Kinder (mit einer Karte ausgerüstet) über eine vorher rekognoszierte, abwechslungsreiche Strecke und gibt laufend Hinweise bekannt, stellt Fragen und Aufgaben (z.B. Standortbestimmung), die das Übertragen von der Karte aufs Gelände und umgekehrt trainieren. Durch den ständigen Vergleich werden Signaturen und Kurvenbilder kennengelernt und eingeprägt.
Signaturenlauf
Eine Fähnchenstrecke wird durch den Wald an verschiedenen Postenstandorten vorbei gelegt. Die Kinder müssen nun, wenn sie den Fähnchen folgen, die gefundenen Posten den entsprechenden Signaturen auf einem vorgedruckten Laufzettel zuordnen und abstempeln. Diese Laufform empfiehlt sich auch für die OL-Karte.
Spielerisch KartenlesenSternlauf
Vor einem zentralen Start/Ziel-Ort aus wird nacheinander auf jedem Strahl eine andere Aufgabe gelöst (Kompasslauf, nach Kroki, nach Gedächtnis, mit reduzierter Karte, mit Falschposten etc.) Ablauf: Aufgabe fassen, ausführen, Rückkehr zum Start, neue Aufgabe fassen bis der letzte Postenstempel vorgewiesen wird.
Varianten: Leiterlispiel-Lauf, Staffel-Form
Differenzler
Vor dem Start zum OL schätzt jeder Jungschärler die Zeitdifferenz zwischen seiner eigenen Laufzeit und einer noch unbekannten Zeitgrösse (Laufzeit des Leiters, Laufzeit eines Jungschärlers mit dem Velo, etc.). Diese Differenzen werden notiert und nach dem Lauf mit der effektiven Zeitdifferenz verglichen. Wessen Schätzung liegt am nächsten?
Koordinatenwinkel
An einem Jungschinachmittag einen Koordinatenwinkel (Rapex) basteln. Zeitaufwand ca. 30 Min. Material: starker Karton, Schere oder Kartonmesser (Pflaster), Massstab, harter Bleistift, selbstkebende Klarsichtfolie.
Aus dem Karton einen Winkel zuschneiden und Skala anbringen: Auf beiden Schenkeln je 4 cm in 40 Abschnitte unterteilen (1mm = 25m) und anschliessend den Kartonwinkel mit Seibstklebefolie überziehen.
Koordinatenbild
Die Jungs erhalten eine Reihe von Koordinaten, die eingezeichnet und miteinander verbunden werden müssen und so eine Figur ergeben. Die Jungs können sich auch gegenseitig Aufgaben stellen, oder der Leiter gestaltet ein Mannschaftsspiel mit einfachen Zeichnungen. Jede Gruppe hat eine Karte und versucht möglichst rasch das Bild zu erraten. Danach folgt eine neue Zeichnung usw....